Wildkräuterwanderung in Hessen

Durch die Natur mit unserer Kräuterpädagogin

Egal ob im Wald, entlang von Feldwegen oder im Stadtpark – Wildkräuter ziehen die Blicke geradezu magisch auf sich. So wundert es auch nicht, dass sich Wildkräuterwanderungen zunehmender Beliebtheit erfreuen. Während einer entspannten kleinen Wanderung lassen sich vorzüglich große wie kleine Schätze am Wegesrand entdecken.

Sollten Sie Fragen zum Thema Wildkräuterwanderung haben oder falls Sie unverbindlich einen Aufenthalt anfragen möchten, steht Ihnen unser Rezeptionsteam von Montag bis Samstag in der Zeit von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner Frau Simone Scholz, Frau Julia Wurm und Frau Marion Betz-Berthold stehen Ihnen telefonisch unter 06056/739-0 oder per Mail an info@landhotel-betz.de zur Verfügung.
Indoor-Schwimmbad im Landhotel Betz
Radfahrer Landhotel Betz

Wildkräuterwanderung

Wildkräuterwanderung- durch die Natur-mit unserer Kräuterpädagogin – was „grünt und blüht “ denn da? Sie werden essbare Wildkräuter sammeln, bestimmen und gemeinsam
mit einem wildromantischen Picknick verkosten.

Hoch im Kurs – Wildkräuterwanderungen

Immer mehr Menschen nehmen die fantastische Natur um sich herum bewusst auf – zunehmende Wertschätzung inklusive. Sie stellen sich vor allem folgende Fragen: Wo finde ich wilde Kräuter? Ist die Pflanze essbar?, Hilft mir die Pflanze gesundheitlich?, Ist die Pflanze vielleicht sogar giftig?, Wie trockne, lagere und konserviere ich Kräuter?, Welche Pflanzen kann ich verwechseln, wo ist besondere Vorsicht geboten? Was benötige ich als wilder Sammler? Wie schmeckt überhaupt so eine Brennnesselsuppe? Die Bandbreite der Fragen erweist sich als überaus groß. Bevor Sie sich allein auf den Weg machen und diese faszinierende neue Welt erkunden, empfiehlt sich eine geführte Wildkräuterwanderung unter fachkundiger Anleitung. Auf einer solcher Tour werden verschiedene saisonale Wildkräuter genau besprochen und die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, diese einzigartigen Kräuter mit allen Sinnen zu entdecken und zu sammeln. An den verschiedenen Orten offenbaren sich unterschiedliche Lebensräume und damit eine reiche Auswahl an wilden Kräutern. Die Wildpflanzen variieren von Wanderung zu Wanderung. Abhängig von der Jahreszeit stellen die Veranstalter unterschiedliche Pflanzenteile vor – Tipps und Tricks in puncto Sammeln von Wildkräutern sowie Rezepte aus der Kräuterküche inklusive. Einen Block sowie Stift griffbereit zu haben, lohnt sich auf jeden Fall. Unmittelbar nach der Führung bietet sich den Teilnehmern nicht selten die Gelegenheit, ihre ersten gesammelten Wildpflanzen zu verarbeiten, beispielsweise zu einem Wildkräutersalat – anschließendes gemeinsames Essen nicht ausgeschlossen. Darüber hinaus kann sich jeder einige wilde Kräuter für zu Hause sammeln. Keine Frage: Das Wissen rund um den Einsatz von Wildpflanzen als Nahrungs- und Heilmittel galt für unsere Vorfahren als lebenswichtig.

Preise und Termine für unsere Wildkräuterwanderungen

Wildkräuterwanderung „Genuss & Natur erleben“ mit 2 Übernachtungen

mit Elke Weber

Ihr Hotel-Leistungspaket:
2 x Übernachtung in der gebuchten Zimmerkategorie
2 x Frühstücksbuffet
1 x Begrüßungstrunk mit Kräuter-Smoothie
1 x Wander-Fit-Verpflegungspaket
1 x 3-Gang-Menü zur Wahl oder Buffet
1 x hessisches „Grüne-Sauce-Menü“ (4-Gang)
1 x hessischer Kräuterli (Aperitif)
1 x Wildkräuterwanderung und Kräuterpicknick
Entspannen im Hotel-Hallenbad inkl. Bademantelverleih
Saunanutzung im Hotel
W-Lan –Nutzung im kompletten Hotel

Details zur Wanderung:

Wildkräuterwanderung- durch die Natur-mit unserer Kräuterpädagogin – was „grünt und blüht “ denn da? Sie werden essbare Wildkräuter sammeln, bestimmen und gemeinsam mit einem wildromantischen Picknick probieren.

Termine:
03.September – 05.September 2021
08.Oktober – 10.Oktober 2021
Individuelle Termine auf Anfrage

Buchbarkeit:
alle Preise sind inkl. MwSt. und zzgl. ortsüblicher Kurtaxe
Für alle Arrangements auch Verlängerungstage buchbar

Preise:
Im Zweibettzimmer: 223,00 € pro Person
Im Doppelzimmer: 233,00 € pro Person
Im Einzelzimmer: 263,00 € pro Person

Stornofrist:
bis 10 Tage vor Anreise

Die Wildkräuterwanderungen werden durchgeführt ab einer Mindestpersonenzahl von 4 Personen. Unsere Wellness-Angebote können Sie optional direkt im Hotel hinzubuchen.

Was blüht denn da? – geführte Wildkräuterwanderungen

Keine Frage: Neue Wildpflanzen sowie ihre Einsatzgebiete lassen sich am besten auf geführten Wildkräuterwanderungen entdecken – sie dauern in der Regel zwei bis vier Stunden. Erfahrene Naturfreunde bieten solche Wanderungen vielerorts an – manchmal sogar kostenlos oder aber gegen eine Spende. In den kleinen Gruppen findet immer ein reger Austausch statt: Die Teilnehmer lernen sowohl von der Natur als auch voneinander. Selbst wenn Sie dieselbe Wanderung zweimal machen, beispielsweise im Frühjahr sowie im Herbst, so demonstriert die Natur gleichwohl immer neue Seiten – jedes Mal gilt es, viel Neues zu entdecken. Egal ob „Survival-Wildkräuterwanderung“ in der Ortenau oder „Wildesgrün – grünes Glück erleben“ in Kerpen oder doch eher „Im Grünen Bereich“ in Hof bei Salzburg – Wildkräuterwanderungen, auch als sogenannte „Kräuterführungen“ bekannt, werden in allen 16 Bundesländern angeboten. Aber auch in unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz können Sie an einer Wildkräuterwanderung mit entsprechender Naturpädagogik teilnehmen.

Zur Einstimmung/Vorbereitung genauso wie zur Nachbereitung der Wanderung erweisen entsprechende Kräuterbücher wertvolle Dienste. Bei der Kräuter-Bestimmung unterwegs gelten darüber hinaus Wildpflanzen-Webseiten, Wildpflanzen-Apps fürs Smartphone als zuverlässige Wegbegleiter. Bei der normalerweise bis zu vier Stunden dauernden Wanderung sollten Sie weder ins Schwitzen noch ins Frieren kommen. Ergo: Achten sie auf entsprechende Kleidung – feste Schuhe oder auch Gummistiefel inklusive. Am besten bringen Sie auch Gartenhandschuhe mit, denn der Umgang mit Brennnesseln oder ähnlich wehrhaften Wildpflanzen braucht etwas Übung. Via Gartenschere gelingt die Ernte kleiner Zweige oder auch dicker Stängel, ohne die restliche Pflanze übermäßig zu beschädigen.

Mountainbiken im Spessart

Der Natur das ganze Jahr verbunden – Glück und Zufriedenheit inklusive

Wildkräuter zu suchen, zu pflücken und anschließend zuzubereiten, erfüllt uns mit tiefer Zufriedenheit. Wir fühlen uns den wertvollen natürlichen Gegebenheiten, dem ursprünglichen Leben, stärker verbunden – zahlreiche Glücksgefühle inklusive. In jedem von uns schlummert das Bedürfnis, etwas Gutes zu ernten, Nahrungsmittel auf direktem Wege aus der Natur mit den eigenen Händen ohne Umwege zu pflücken und anschließend zu essen. Dies macht uns gleichermaßen satt und glücklich. Als großes Geschenk dieser wilden Kräuter erweisen sich ihre Vitamine und Mineralien – letztere übertreffen jene von Supermarkt-Gemüse wie auch fertig gekauften Kräutertöpfchen um ein Vielfaches. Wenn Sie der Meinung sind, wildwachsende Kräuter ließen sich nur in der warmen Jahreszeit sammeln, dann werden Sie jetzt nicht schlecht staunen, dass Sie auch im Winter interessante wildwachsende Kräuter finden. Das Tolle an diesen Kräutern: Sie lassen sich nahezu überall finden und dies zu jeder Jahreszeit – bestimmt auch in Ihrer näheren Umgebung. Gänseblümchen und Löwenzahn genauso wie Brennnessel und Klee locken auch im Winter. Doch damit nicht genug: Im Winter beziehungsweise zum Ende des Winters sprießen auch Pfennigkraut, Echter Nelkenwurz sowie Labkraut. Außerdem macht es großen Spaß, am Wegesrand, auf Wiesen oder im Wald nach diesen wild wachsenden Kräutern zu suchen und sie präzise zu erforschen. Jede Pflanze besitzt ihre charakteristische Haptik, hinterlässt ihre speziellen Geruchsnuancen an den Händen sowie einen eigenen Geschmack direkt auf der Zunge.

Doch bei aller begründeten Euphorie ist Vorsicht beim Sammeln gleichwohl immer geboten – nicht alle wildwachsenden Kräuter sind essbar! Beispielsweise verwechselt so mancher Sammler leicht den essbaren Bärlauch mit den Giftpflanzen Maigklöckchen oder Aronstab. Auch besteht eine nicht zu unterschätzende Verwechslungsgefahr zwischen dem harmlosen Sauerklee und giftigem Buschwindröschen sowie Wacholder und Sadebaum.

Gesünder geht‘s kaum – medizinische Heilkräfte

Wilde Kräuter sind zweifellos reich an gesunden Essenzen – sie wirken nicht selten besser als so manche Medizin und bilden nicht selten die Grundlage verschiedener Heilanwendungen. Wildwachsende Kräuter strotzen nur so vor Mineralien – sie stellen nicht nur einen einfachen Kopfsalat, sondern sogar das Superfood Grünkohl weit in den Schatten. Während der Grünkohl ca. 490 Milligramm Kalium bei 100 Gramm enthält, sind es beim simplen Gänseblümchen hingegen 600. Die Brennnessel enthält viermal so viel Eisen und dreimal so viel Kalzium wie Grünkohl. Darüber hinaus punktet sie mit doppelt so viel Magnesium wie der Grünkohl und sogar sechsmal so viel wie der Kopfsalat. Doch wilde Kräuter haben noch mehr zu bieten – sie sind auch reich an Vitaminen: So enthalten Brennnessel, Wiesenknopf sowie Gänse-Fingerkraut mehr Vitamin C als beispielsweise die Kulturpflanzen Grünkohl, Brokkoli sowie Rosenkohl. Ähnliches gilt für Vitamin A und auch den Eiweißgehalt. Zudem verfügen wilde Kräuter über viele bio-aktive Pflanzenstoffe. Und der Geschmack kommt dabei auch nie zu kurz: Aufgrund ihrer zahlreichen Inhaltsstoffe schmecken wilde Kräuter aromatischer und zugleich würziger als Anbauprodukte. Sie können wirkungsvoll Hilfestellung bei der Heilung und Vorbeugung von Krankheiten leisten. Egal ob Heilkräuter oder nicht – viele Pflanzen können als Hausmittel verabreicht werden. Zu diesem Zweck erfolgt eine Verarbeitung in verschiedensten Formen, vor allem als Pulver, Tee, Sirup, Saft, Salbe, Öl oder aber als Tinktur. Die Heilkräfte des Löwenzahns fördern die Verdauung. Spitzwegerich hilft bei Husten.

Jetzt stellt sich noch die Frage der richtgen Aufbewahrung. Gebrauchte Briefumschläge mit Sichtfester erweisen sich als ideal, um einzelne Blätter wie auch Blüten der soeben kennengelernten Pflanzen separat aufzubewahren. Vergessen Sie nicht die Namen der Pflanzen via mitgeführten Stift auf den Umschlägen zu vermerken. Für größere Mengen diverser Blätter und Blüten eignen sich Papiertüten vom Bäcker gut. Selbst gebrauchte Plastiktüten stellen im Notfall eine Alternative dar – allerdings fangen die Pflanzenteile darin relativ schnell an zu schwitzen. Deshalb sollten Sie diese zu Hause umgehend entnehmen. Möglicherweise wollen Sie auch wilde Kräuter sammeln, um sie später zu verzehren. Sogleich stellt sich die Frage, wie sich die Kräuter diesbezüglich am besten aufheben lassen. Im Prinzip gestaltet sich die Aufbewahrung genauso wie bei Salat und Gemüse. Die Mehrheit der Kräuter lässt sich bequem für mehrere Tage in Brotboxen – natürlich in verschlossenem Zustand – aus Glas oder Metall im Kühlschrank lagern. Darüber hinaus können Sie Wildkräuter – in Bündeln kopfüber aufgehängt – ganz einfach trocknen lassen. Besitzen Sie ein Dörrgerät, so können Sie die Pflanzen auch auf diesem Wege haltbar machen. Blütenknospen genauso wie andere Pflanzenteile lassen sich problemlos einlegen, außerdem erweisen sie sich vorzüglich als kleines Geschenk – als Natur-Geschenk.

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